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Der Ochsen- oder Heerweg - Nationalroute 3: Nørre Snede - Bække

Der Ochsen- oder Heerweg war Dänemarks erste „Autobahn“ nach Süden. Auf diesem Weg den Jütländischen Höhenzug entlang von Viborg nach Hamburg konnten damalige Reisende, Ochsentreiber, Pilger und – in Kriegszeiten – Soldaten trockenen Fußes die Wasserläufe überqueren. Die heutige Rad- und Wanderroute bestand ursprünglich aus einem Netz von Pfaden und Sandwegen. 

Auf Ihrer Tour von Nørre Snede nach Bække kommen Sie durch einige der schönsten Landschaften Jütlands. Die Tour ist etwa 55 km lang. Sie können sie jedoch noch um die Regionalroute 36, den Bindeballe-Weg von Bindeballe nach Vejle, verlängern.  

Beschilderung, Karte und Radwanderführer
Der Ochsen-/Heerweg ist als Nationalroute 3 ausgeschildert. Ein detaillierter Radwanderführer ist u.a. bei den Touristeninformationen erhältlich.  
Karte: Auf Karte zeigen Druckfreundliche Karten (Karte 5-9)

Übernachtung
Entlang des Ochsen-/Heerwegs kann man in Zelt, Herberge, Familien- und Jugendherbergen, Bed & Breakfast oder Gasthof übernachten. 

Sehenswürdigkeiten:
In der naturschönen Landschaft rund um den Rørbæk See findet man Wälder, Wiesen, Gehölze und Heide sowie Tinnet Krat und Kollemorten Krat, eines der größten Eichengehölze des Landes. Weiter südlich liegt der Margrethe-Deich, ein 150 m langer Verteidigungswall, der rechtwinklig zum Ochsenweg angelegt wurde. In der Umgebung findet man auch eine Feuerstelle mit Grillplatz, einen Put & Take See, Kanuverleih, Restaurant, Campingplatz und das Ballesbækgård Besucherzentrum mit Landschaftsausstellung. 

Östlich des Ochsen-/Heerwegs entspringen mit wenigen hundert Metern Abstand in der gleichen Talstrecke zwei der größten dänischen Wasserläufe – Gudenå und Skjernå.    

Die Øster Nykirke ist mit 127 m über NN die höchstgelegene Kirche in Dänemark. Sie entstand in den Jahren 1150-1200 als Wallfahrtskirche an der heiligen Quelle St. Peder, die östlich der Kirche entspringt (ein kleiner Brunnen der von einer nachgebildeten mittelalterlichen Brunneneinfassung eingerahmt wird).  

Givskud Zoo steht für 5-Sterne-Safari-Erlebnisse. Erleben Sie mehr als 700 Tiere aus aller Welt hautnah mit dem Safaribus, besuchen Sie die große Gorilla-Anlage, das afrikanische Dorf, den Spielbereich und vieles andere mehr. 

Der südlich von Givskud gelegene, königlich privilegierte Gasthof Harresø Kro (1609 gebaut) gilt als einer der ältesten Gasthöfe am Heerweg. Schauen Sie sich den alten Stall für die Pferde der Reisenden und den Stammtisch des Pädagogen, Philosophen und Staatsmannes Grundtvig an. 

In Jelling stehen Europas bedeutendste Monumente aus der Wikingerzeit: die größten dänischen Grabhügel und zwei Runensteine mit der ältesten Inschrift, die das Land Dänemark erwähnt. Hier wurde König Gorm der Alte beigesetzt, und hier führte König Harald Blauzahn das Christentum in Dänemark ein. Die Monumente und die Jelling Kirche gehören heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Das Besucherzentrum Kongernes Jelling vermittelt die Geschichte der interessanten Funde. 

Die schöne Landschaft rund um den Fårup See bietet zahlreiche Quellen, ausgedehnte Wälder und offene Wiesen. Am Ostufer des Sees gibt es einen Campingplatz, einen Gasthof mit Zimmervermietung, Tret- und Ruderbootverleih, Kiosk, gute Angelmöglichkeiten und in den Sommermonaten sogar ein rekonstruiertes Wikingerschiff. 

Die Nørup Kirche mit Barockinterieur hat einen Zwiebelturm so wie auch Schloss Engelsholm auf der anderen Seite des Engelsholm Sees. Schloss Engelsholm beherbergt heute eine Hochschule, der Park ist jedoch öffentlich zugänglich.  

Die geschützte Randbøl Heide ist Dänemarks größte Binnenheide. Im Waldgebiet Frederikshåb Plantage können Sie u.a. Binnendünen und die sog. „Siebenjahresseen“ erleben. Östlich der Randbøl Heide steht der Runenstein Store Rygbjergstenen. Seine Inschrift gilt als das erste Liebesgedicht Dänemarks. 

An der Randbøl Kirche führt der Ochsen-/Heerweg am Grabhügel Kong Rans Høj und an den bronzezeitlichen Grabhügeln Firhøje vorbei.  

Im idyllischen Tal Randbøldal liegt das gleichnamige Randbøldal-Museum, ein historisches Aktivitätscenter, wo sich alles um Kunsthandwerk und Wasserkraft dreht. Im Tal Vejle Ådal stößt man auf die Rekonstruktion der Wikingerbrücke Ravningbro, der eine Ausstellung im ehemaligen Bahnhofsgebäude von Ravning gewidmet ist.  

In der ehemaligen Kiesgrube Tørskind Grusgrav verschmelzen zeitgenössische Kunst und Landschaft in der eindrucksvollen Landschaftsskulptur von Robert Jacobsen und Jean Clareboudt.  

Der ehemalige Bahnhof Bindeballe zeigt eine Ausstellung über die Geschichte der Vandel-Bahnstrecke. Hier gibt es auch Küche, Bad und WC für Wanderer und Radfahrer sowie einen kleinen Zeltplatz. Der Bindeballe Købmandsgård von 1897 ist heute ein malerischer, traditioneller ländlicher Gemischtwarenladen mit Dänemarks größtem Kaufmannsmuseum. 

Der Frederikshåb Mühlenpark umfasst fünf Wind- und zwei Wassermühlen, die im Maßstab 1:2 errichtet wurden. Mehrere der eindrucksvollen Mühlen können von innen besichtigt werden.  

Das Grab des Egtved-Mädchens ist einer der besterhaltenen Funde aus der Bronzezeit in Dänemark. Am Fundort befindet sich heute der rekonstruierte Grabhügel und daneben ein kleines Museum, das den Fund näher beschreibt.
Adresse: Hærvejen, , 7323 Give
Website Website www.haervej.dk
Route finden mittels: Auto| Öffentlicher Verkehr|
Geo-Koordinaten Geo-Koordinaten Longitude: 9.39565 Latitude: 55.90757
Der Ochsen- oder Heerweg war Dänemarks erste „Autobahn“ nach Süden. Auf diesem Weg den Jütländischen Höhenzug entlang von Viborg nach Hamburg konnten damalige Reisende, Ochsentreiber, Pilger und – in Kriegszeiten – Soldaten trockenen Fußes die Wasserläufe überqueren. Die heutige Rad- und Wanderroute bestand ursprünglich aus einem Netz von Pfaden und Sandwegen. 

Auf Ihrer Tour von Nørre Snede nach Bække kommen Sie durch einige der schönsten Landschaften Jütlands. Die Tour ist etwa 55 km lang. Sie können sie jedoch noch um die Regionalroute 36, den Bindeballe-Weg von Bindeballe nach Vejle, verlängern.  

Beschilderung, Karte und Radwanderführer
Der Ochsen-/Heerweg ist als Nationalroute 3 ausgeschildert. Ein detaillierter Radwanderführer ist u.a. bei den Touristeninformationen erhältlich.  
Karte: Auf Karte zeigen Druckfreundliche Karten (Karte 5-9)

Übernachtung
Entlang des Ochsen-/Heerwegs kann man in Zelt, Herberge, Familien- und Jugendherbergen, Bed & Breakfast oder Gasthof übernachten. 

Sehenswürdigkeiten:
In der naturschönen Landschaft rund um den Rørbæk See findet man Wälder, Wiesen, Gehölze und Heide sowie Tinnet Krat und Kollemorten Krat, eines der größten Eichengehölze des Landes. Weiter südlich liegt der Margrethe-Deich, ein 150 m langer Verteidigungswall, der rechtwinklig zum Ochsenweg angelegt wurde. In der Umgebung findet man auch eine Feuerstelle mit Grillplatz, einen Put & Take See, Kanuverleih, Restaurant, Campingplatz und das Ballesbækgård Besucherzentrum mit Landschaftsausstellung. 

Östlich des Ochsen-/Heerwegs entspringen mit wenigen hundert Metern Abstand in der gleichen Talstrecke zwei der größten dänischen Wasserläufe – Gudenå und Skjernå.    

Die Øster Nykirke ist mit 127 m über NN die höchstgelegene Kirche in Dänemark. Sie entstand in den Jahren 1150-1200 als Wallfahrtskirche an der heiligen Quelle St. Peder, die östlich der Kirche entspringt (ein kleiner Brunnen der von einer nachgebildeten mittelalterlichen Brunneneinfassung eingerahmt wird).  

Givskud Zoo steht für 5-Sterne-Safari-Erlebnisse. Erleben Sie mehr als 700 Tiere aus aller Welt hautnah mit dem Safaribus, besuchen Sie die große Gorilla-Anlage, das afrikanische Dorf, den Spielbereich und vieles andere mehr. 

Der südlich von Givskud gelegene, königlich privilegierte Gasthof Harresø Kro (1609 gebaut) gilt als einer der ältesten Gasthöfe am Heerweg. Schauen Sie sich den alten Stall für die Pferde der Reisenden und den Stammtisch des Pädagogen, Philosophen und Staatsmannes Grundtvig an. 

In Jelling stehen Europas bedeutendste Monumente aus der Wikingerzeit: die größten dänischen Grabhügel und zwei Runensteine mit der ältesten Inschrift, die das Land Dänemark erwähnt. Hier wurde König Gorm der Alte beigesetzt, und hier führte König Harald Blauzahn das Christentum in Dänemark ein. Die Monumente und die Jelling Kirche gehören heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Das Besucherzentrum Kongernes Jelling vermittelt die Geschichte der interessanten Funde. 

Die schöne Landschaft rund um den Fårup See bietet zahlreiche Quellen, ausgedehnte Wälder und offene Wiesen. Am Ostufer des Sees gibt es einen Campingplatz, einen Gasthof mit Zimmervermietung, Tret- und Ruderbootverleih, Kiosk, gute Angelmöglichkeiten und in den Sommermonaten sogar ein rekonstruiertes Wikingerschiff. 

Die Nørup Kirche mit Barockinterieur hat einen Zwiebelturm so wie auch Schloss Engelsholm auf der anderen Seite des Engelsholm Sees. Schloss Engelsholm beherbergt heute eine Hochschule, der Park ist jedoch öffentlich zugänglich.  

Die geschützte Randbøl Heide ist Dänemarks größte Binnenheide. Im Waldgebiet Frederikshåb Plantage können Sie u.a. Binnendünen und die sog. „Siebenjahresseen“ erleben. Östlich der Randbøl Heide steht der Runenstein Store Rygbjergstenen. Seine Inschrift gilt als das erste Liebesgedicht Dänemarks. 

An der Randbøl Kirche führt der Ochsen-/Heerweg am Grabhügel Kong Rans Høj und an den bronzezeitlichen Grabhügeln Firhøje vorbei.  

Im idyllischen Tal Randbøldal liegt das gleichnamige Randbøldal-Museum, ein historisches Aktivitätscenter, wo sich alles um Kunsthandwerk und Wasserkraft dreht. Im Tal Vejle Ådal stößt man auf die Rekonstruktion der Wikingerbrücke Ravningbro, der eine Ausstellung im ehemaligen Bahnhofsgebäude von Ravning gewidmet ist.  

In der ehemaligen Kiesgrube Tørskind Grusgrav verschmelzen zeitgenössische Kunst und Landschaft in der eindrucksvollen Landschaftsskulptur von Robert Jacobsen und Jean Clareboudt.  

Der ehemalige Bahnhof Bindeballe zeigt eine Ausstellung über die Geschichte der Vandel-Bahnstrecke. Hier gibt es auch Küche, Bad und WC für Wanderer und Radfahrer sowie einen kleinen Zeltplatz. Der Bindeballe Købmandsgård von 1897 ist heute ein malerischer, traditioneller ländlicher Gemischtwarenladen mit Dänemarks größtem Kaufmannsmuseum. 

Der Frederikshåb Mühlenpark umfasst fünf Wind- und zwei Wassermühlen, die im Maßstab 1:2 errichtet wurden. Mehrere der eindrucksvollen Mühlen können von innen besichtigt werden.  

Das Grab des Egtved-Mädchens ist einer der besterhaltenen Funde aus der Bronzezeit in Dänemark. Am Fundort befindet sich heute der rekonstruierte Grabhügel und daneben ein kleines Museum, das den Fund näher beschreibt.
 
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