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Die Natur hat es gut mit Dänemark gemeint: Denn von Natur aus ist Dänemark ideal für Aktivitäten an der freien Luft, für Naturerlebnisse und Erholung.
Eine Küstenlinie von 7.300 km, über 1.000 größere Seen und 40.000 Bäche und Wasserläufe geben Ihnen einzigartige Möglichkeiten, um alle Wassersportarten wie Baden, Segeln und Angeln auszuüben.
Die dänische Landschaft lädt zu vielen spannenden Ausflügen zu Fuß, per Fahrrad und mit dem Auto ein. Innerhalb eines Radius von wenigen Kilometern kann man eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft erleben, in der sich Ackerland mit Wald, Lichtungen, Seen, Wasserläufen und einigen städtischen Bebauungen abwechselt.
Dänemark ist kein großes Land, daher sind die Naturressourcen nicht unbegrenzt. Wir haben deshalb eine lange Tradition für den Schutz und die Pflege der Natur. Eine Tradition, die den Dänen und unseren vielen ausländischen Urlaubsgästen noch viele gute Erlebnisse in der Natur sichern soll.
Leider nimmt auch die Verunreinigung der Meere, Seen und Flüsse zu. Einige Initiativen sind schon zu deren Verbesserung ergriffen worden. In Dänemark gibt es umfassende und strenge Umweltgesetze. Die öffentlichen Ausgaben für den Umweltschutz sind ebenfalls in den letzten Jahren gestiegen.
Dänemark verfügt über ein Meerareal von 104.000 km2. Dort liegen 406 Inseln verschiedener Größe. Sowie viele Kilometer mit breitem Sandstrand, Fjorden und Buchten. Das gesamte Land macht 43.000 km2 aus, das heißt Dänemark besteht aus mehr Wasser als Land.
Ursachen der Wasserverunreinigung Hauptursache für die Wasserverschmutzung sind große Mengen von Stickstoff und Phosphor, die durch Landwirtschaft, Industrie und Haushalte ins Wasser geleitet werden. Viele davon stammen aus den Nachbarländern. In küstennahen Gebieten stammt die Verunreinigung jedoch meistens von uns selbst. Die vielen Nährstoffe können einen starken Algenwuchs hervorrufen. Denn die Nährsalze düngen die Algen förmlich. Wenn die mikroskopischen Algen in einem natürlichen Prozess abgebaut werden, wird Sauerstoff verbraucht. Bei starker Algenkonzentration ist das Resultat ein verstärkter Sauerstoffverbrauch. Dadurch steigt das Risiko für Sauerstoffmangel im Wasser.
In Dänemark gibt es eine sehr umfangreiche Qualitätskontrolle des Badewassers. In der Badesaison vom 1. Mai bis 1. Oktober entnehmen die Kommunen an 1.300 Stellen im Land ca. 12.000 Wasserproben. Das Wasser wird analysiert und je nach Inhalt an Kolibakterien sowie anderen gesundheitlichen und ästhetischen Kriterien beurteilt. Das Ergebnis wird der EU-Kommission mitgeteilt, die eine Gesamtübersicht über die Badewasserqualität in Europa erstellt. Dank der langen Tradition zählt die Badewasserkontrolle in Dänemark heute zu den besten in Europa. Die meisten Küstenabschnitte sind gut zum Baden geeignet. Einige sind aufgrund ihrer Beschaffenheit ungeeignet, etwa wegen schlechtem Untergrund, gefährlicher Strömung oder zu geringer Wassertiefe. Deutliche Warnschilder machen auf diese Abschnitte aufmerksam. Dort sollte man nicht baden. Wenn Sie Näheres zur Wasserqualität an Ihrem Ferienort wissen möchten, können Sie sich auch an das lokale Touristenbüro wenden. Besuchen Sie die Seite der dänischen Umweltbehörde www.mst.dk, woraus ersichtlich ist, wo man nur bedenklich baden kann. Und wo das Baden verboten ist. Hier finden Sie die Badewasserkarte (leider nur in dänischer Sprache, die rote Punkte zeigen, wo das Baden nur eingeschränkt möglich ist).
Algen sind in dänischen Seen und Fahrwässern ein natürliches und bekanntes Phänomen. In den letzten Jahren wurden jedoch aufgrund von vermehrter Einleitung von Nährstoffen eine erhöhte Algenkonzentration konstatiert, u.a. im Kattegat und in der Nordsee. An der Westküste Jütlands kann das Wasser zuweilen unklar und verfärbt aussehen. Auch kann sich Schaum am Strand bilden. Hierbei handelt es sich um zwei Arten von Algen. Sie sind jedoch nicht giftig, auch wenn sie nicht schön aussehen oder schlecht riechen. Viele Kommunen geben sich viel Mühe, um die angespülten Algen vom Strand zu entfernen. Im Süßwasser können auch Algen vorkommen. Meist sind es Blaugrünalgen. Einige Arten können giftig sein, in solchen Fällen wird auf Schildern vom Baden abgeraten. Das Algenvorkommen ist von Wind und Wetter abhängig. Das heißt, dass sich die Situation schnell ändern kann. Waren in der einen Woche noch Algen am Strand, können sie in der nächsten schon verschwunden sein.
Bei neuen und unbekannten Algenvorkommen oder bei großem Umfang veranlassen die Umweltbehörden besondere Untersuchungen. Damit soll sichergestellt werden, dass das Algenwachstum beobachtet wird und Badegäste rechtzeitig informiert werden können.
Zur Sicherheit empfehlen wir bei starker Algenkonzentration folgende Baderegeln zu beachten:
- Gehen Sie nicht baden, wenn das Wasser so unklar ist, dass Sie ihre eigenen Füße nicht sehen können
- Baden Sie nicht am Rand mit angespülten Algen
- Lassen Sie keine kleinen Kinder in Algen planschen und spielen, die am Ufer angespült sind
- Lassen Sie Haustiere nicht von verfärbtem Wasser trinken und lassen Sie Hunde nicht darin baden
In Dänemark haben die Kommunen die Verantwortung für die Badegebiete. Die Küstenkommunen leisten jedes Jahr einen großen Einsatz, um Ölreste, Holz, Flaschen und anderen Abfall von den Stränden zu entfernen.
Besonders an der Nordseeküste können durch den starken Westwind viel Abfälle angeschwemmt werden.
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