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Der Haraldskær Skov liegt westlich von Vejle, ein äußerst vielfältiges Waldgebiet mit altem und neuem Baumbestand, Laub- und Nadelwald, Hügeln, Mooren und Tümpeln, dichtem Bewuchs und offenen Ebenen mit phantastischem Blick auf das Tal des Vejle Å.
Das Gebiet umfasst einige kleinere Wälder mit jeweils eigenem Charakter:
Der Helligkilde Skov ist ein zugewachsenes Quellmoor, auf dem heute ältere Birken stehen. Einer Sage zufolge wurde ein Blinder wieder sehend, als er zufällig sein Gesicht in einer Quelle im Helligskilde Skov wusch. Im unberührten Waldgebiet Lilleskoven hat der Otter einen Lebensraum mit genügend Platz und Ruhe gefunden. Die Nørre Plantage ist ein feuchtes, mit Gebüsch bewachsenes Areal, in dem sich die Nachtigall gerne aufhält.
Der Vejle Å bildet die Grundlage für eine artenreiche Vogelfauna. Bekkasinen und Entenvögel dominieren im Gebiet, doch auch Fischreiher, Mäusebussard und Rotmilan sind häufig zu beobachten, und auch der Storch kommt jeden Sommer zu Besuch. In den Wäldern lebt auch Rotwild und einer der dichtesten Dachsbestände des Landes.
Die Ruine der Kvak Mühle erinnert an die Zeit, als es noch viele Mühlen entlang des Wasserlaufs gab. In der Nähe der Kvak Mühle wurde ein einfacher Zeltplatz eingerichtet.
Der Bindeballe-Weg (Bindeballestien) folgt der Trasse der stillgelegten Eisenbahnstrecke Vandel-Bahn von Vejle durch das Vejle Ådal bis zum Ochsenweg.
Im sogenannten Königinnenmoor (Dronningens Mose) entdeckte man beim Torfstechen eine Frauenleiche aus der Eisenzeit. Zunächst glaubte man, es handele sich um die spurlos verschwundene Königin Gunhild aus der Wikingerzeit. Die Untersuchungen des Nationalmuseums ergaben jedoch, dass es sich um eine ganz gewöhnliche Frau aus der Zeit um 490 v. Chr. handelte. Vielleicht hatte sie Regeln und Gesetze jener Zeit gebrochen – fest steht jedenfalls, dass sie hingerichtet wurde und ihre Leiche mit Holzhaken am Grund des Moors befestigt wurde. „Königin Gundhild“ ist heute in der Skt. Nicolai Kirche in Vejle zu sehen.
Der Gutshof Haraldskær wurde 1434 erstmals erwähnt. Das heutige Hauptgebäude stammt von 1536. Heute wird der Anwesen als Konferenzzentrum und Hotel genutzt. |
Der Haraldskær Skov liegt westlich von Vejle, ein äußerst vielfältiges Waldgebiet mit altem und neuem Baumbestand, Laub- und Nadelwald, Hügeln, Mooren und Tümpeln, dichtem Bewuchs und offenen Ebenen mit phantastischem Blick auf das Tal des Vejle Å.
Das Gebiet umfasst einige kleinere Wälder mit jeweils eigenem Charakter:
Der Helligkilde Skov ist ein zugewachsenes Quellmoor, auf dem heute ältere Birken stehen. Einer Sage zufolge wurde ein Blinder wieder sehend, als er zufällig sein Gesicht in einer Quelle im Helligskilde Skov wusch. Im unberührten Waldgebiet Lilleskoven hat der Otter einen Lebensraum mit genügend Platz und Ruhe gefunden. Die Nørre Plantage ist ein feuchtes, mit Gebüsch bewachsenes Areal, in dem sich die Nachtigall gerne aufhält.
Der Vejle Å bildet die Grundlage für eine artenreiche Vogelfauna. Bekkasinen und Entenvögel dominieren im Gebiet, doch auch Fischreiher, Mäusebussard und Rotmilan sind häufig zu beobachten, und auch der Storch kommt jeden Sommer zu Besuch. In den Wäldern lebt auch Rotwild und einer der dichtesten Dachsbestände des Landes.
Die Ruine der Kvak Mühle erinnert an die Zeit, als es noch viele Mühlen entlang des Wasserlaufs gab. In der Nähe der Kvak Mühle wurde ein einfacher Zeltplatz eingerichtet.
Der Bindeballe-Weg (Bindeballestien) folgt der Trasse der stillgelegten Eisenbahnstrecke Vandel-Bahn von Vejle durch das Vejle Ådal bis zum Ochsenweg.
Im sogenannten Königinnenmoor (Dronningens Mose) entdeckte man beim Torfstechen eine Frauenleiche aus der Eisenzeit. Zunächst glaubte man, es handele sich um die spurlos verschwundene Königin Gunhild aus der Wikingerzeit. Die Untersuchungen des Nationalmuseums ergaben jedoch, dass es sich um eine ganz gewöhnliche Frau aus der Zeit um 490 v. Chr. handelte. Vielleicht hatte sie Regeln und Gesetze jener Zeit gebrochen – fest steht jedenfalls, dass sie hingerichtet wurde und ihre Leiche mit Holzhaken am Grund des Moors befestigt wurde. „Königin Gundhild“ ist heute in der Skt. Nicolai Kirche in Vejle zu sehen.
Der Gutshof Haraldskær wurde 1434 erstmals erwähnt. Das heutige Hauptgebäude stammt von 1536. Heute wird der Anwesen als Konferenzzentrum und Hotel genutzt.
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Fakten über das Naturgebiet
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Bach, Bachtal, Hügeln, Moor, Wald, Weide |
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| Klima/Umwelt/Energie Produkt |
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| Klima/Umwelt/Energie Produkt |
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Nein |
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